Hotel Am Kurpark Späth - Bad Windsheim

Familie Späth - die Familiengeschichte

Geschichte der Familie Späth – ein gelungener Strukturwandel

Im Jahr 1935 übernahm der Chemiker Dr. Hans Späth das stillgelegte Gipswerk in (Bad Windsheim) . Er entstammte einer Familie aus München, die dort Bau- und Stuck-Unternehmen betrieben.

Untere Reihe: Marie Späth (1909–1996), Sohn Karl Späth, Dr. Hans Späth (1904–1980) Obere Reihe: Kinder Maria, Eduard, Irmgard, Elisabeth, Hans und Barbara)

Mit viel Geschick entstand ein Unternehmen mit bis zu 250 Beschäftigten. Rund um das Werk kaufte der Unternehmer große Flächen auf, um den dort vorhandenen Gips abzubauen. 

Im Laufe seines Lebens wurde Dr. Hans Späth mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt. Er erhielt unter anderem das Bundesverdienstkreuz, zahllose Ehrungen aus der Wirtschaft und wurde Ehrenbürger der Stadt Bad Windsheim. Für sein maßgebliches Engagement beim Bau der katholischen Kirche St. Bonifaz 1937 bis 1939 wurde ihm vom Papst im Jahre 1951 das Ehrenkreuz „Pro Ecclesia – et Pontifex“ verliehen.

Nach dem Tod des Firmengründers verkaufte Hans Späth jun., der neben Betriebswirtschaft auch Bergbau studierte, das Werk und baute auf dem ehemaligen Steinbruch am Rande des großen Kurparks von Bad Windsheim das Hotel Am Kurpark mit zunächst 30 Zimmern. Wo einst Radlader und Muldenkipper fuhren, steht nun seit dem ein Hotel, das sich auf Erholungssuchende ausgerichtet hat.

Gipswerke Späth & Söhne Ende der 50er Jahre
  • Im Jahr 1989 wurde die Gipsfabrik geschlossen, während der Abbau von Gips um Bad Windsheim herum noch heute betrieben wird.
  • Im Jahr 1992 kam mit Oliver Späth bereits die nächste Generation in die Geschäftsführung. Das Hotel wurde um 20 Zimmer erweitert und erhielt ein Tagungszentrum. 
  • 1998 wurde das Hotel abermals um Seminarräume erweitert.
  • Im Jahr 2000 wurde das Hotel Residenz in Ravensburg mit übernommen.

Neben einer ständigen Modernisierung des Hotels weitere herausragende Investitionen:

  • 2006: Einbau zweier Blockheizkraftwerke
  • 2008: Einbau einer eigenen Wasseraufbereitungsanlage zur Halbierung des Trinkwasserverbrauchs

Insgesamt sind momentan 65 Mitarbeiter beschäftigt, was fast dem Beschäftigtenstand beim Verkauf der Gipsfabrik entspricht. Derzeit (Stand: September 2009) 18 Auszubildende kümmern sich Jahr für Jahr in beiden Betrieben um rund 33.000 übernachtende Gäste in 92 Zimmern.

Philipp Späth

Philipp Späth, der jüngste Sohn der Familie ist Jurist und war nach dem Ende seines Studiums zunächst im Bayerischen Sozialministerium tätig. Dort lag der Schwerpunkt seiner Tätigkeit zunächst auf der Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. Seit 2003 war Philipp in der Bayerischen Staatskanzlei tätig. Er leitete dort in der Abteilung Richtlinien der Politik das Referat für Arbeits- und Sozialrecht. Hier können Sie den aktuellen Flyer zum Bayerischen Behindertengleichstellungsgesetz als PDF-Datei downloaden: 

Nach einer kurzen Zeit als Arbeitsrichter wurde Philipp im Dezember 2008 zurück ins Bayerische Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen beordert.

Als Regierungsdirektor war er der persönliche Referent von Frau Staatsministerin Christine Haderthauer. 

Heute ist er Pressesprecher des Ministeriums.